Freilassing verpasst Sieg in Ebersberg

20.02.2017

Gestern fand die ultimative Spitzenpaarung in der Bezirksliga Oberbayern statt, wo der Tabellenführer Ebersberg unsere erste Mannschaft empfing.

Gestern fand die ultimative Spitzenpaarung in der Bezirksliga Oberbayern statt, wo der Tabellenführer Ebersberg unsere erste Mannschaft empfing und beide Mannschaften fast in Bestbesetzung antraten, unter 2000 war dort kaum jemand zu finden. Wir spielten mit Alman Durakovic (w), Zoran Velickovic (s), Bernhard Besner (w), Hermann Hamberger (s), Arthur Hinteregger (w), Peter Donegani (s), Michael Herrmann (w) und Manfred Fuchs (s) und wollten mit einem Sieg den Abstand auf Ebersberg auf einen Punkt verkürzen um sie so unter Druck zu setzen.

Schon sehr bald zeichnete sich auf den beiden Spitzenbrettern ein deutliches übergewicht für unsere Streiter ab. Ein guter Grund für Hermann Hamberger (Snake), Michi Herrmann (Englisch) und Peter Donegani ihre ausgeglichenen Partien gegen Georg Kislinger (2024), Christian Graf (2007) und Christian Krause (1945) remis zu geben. Diese Kalkulation ging auch zunächst auf, denn Alman Durakovic holte gegen Ulrich Zenker (2110) mit einer wunderschön herausgearbeiteten Kombination nach nur 21 Zügen den Sieg, und auch Zoran Velockovic hatte Arpad Guzsvany (2128) im Mittelspiel völlig überspielt und gewann genauso überzeugend.

Mit einem 3,5 / 1,5 benötigte Freilassing nur noch einen Punkt aus den 3 Partien. Doch Ebersberg schlug zweimal zurück. Arthur Hinteregger geriet gegen Christian Peter (2003) am Damenflügel unter Druck und war diesem in der Folge nicht gewachsen. Manfred Fuchs spielte eine originelle Partie, die aber viel Rechenkraft erforderte und viel Zeit in Anspruch nahm, da sein Gegner Arthur Gil (2000) voll auf Angriff spielte und auch Druck behielt. In Druckstellung überschritt Manfred hier die Zeit, wodurch der Kampf ausgeglichen war und es nun an Bernie lag, wie der Kampf ausgehen würde.

Dieser spielte gegen Georg Schweiger (2055) eine Partie gegen die Aljechin-Verteidigung, in der er stets Druck hatte, jedoch kein direkter Gewinn zu sehen war. Bis zum Schluss versuchte Bernie den Verteidigungsaufbau des Gegners zu knacken, dabei opferte er einen Bauern. Am Ende musste er sich mit einer Zugwiederholung zufrieden geben, um wenigstens das 4:4 zu sichern. Ein höchst turbulenter Kampf! Freilassing hätte diesen Kampf gewinnen können, schade drum, trotzdem vielen Dank an alle Spieler für ihren Einsatz.

 
 
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