Mannschaftsmeisterschaft 1. Spieltag

12.10.2012

Hallo Freunde des Schachklubs Freilassing,

die neue Saison ist gestartet, der erste Spieltag ist schon geschlagen, doch der Reihe nach.

1. Mannschaft: Unsere erste Mannschaft begann mit einem Heimspiel gegen den Post-SV-Dorfen. Ein Fehlstart wie letztes Jahr - das 2:6 gegen die nominell klar schwächeren Töginger ist einigen ja noch gut Erinnerung - musste unbedingt verhindert werden. Mit der Aufstellung Durakovic, Velickovic, Besner, Hinteregger, Herrmann, Donegani, Loreth und Prüll war die Mannschaft deutlich besser aufgestellt als die Gegner aus Dorfen. Zoran Velickovic, Arthur Hinteregger und Michi Herrmann gewannen, Alman Durakovic und die drei hinteren Bretter remisierten, lediglich unser treuester Klubabendbesucher und amtierender Meister Bernie Besner musste eine Niederlage einstecken, macht in Summe ein 5:3 für Freilassings Erste. Über den Kampfverlauf weiß ich nichts, da mir Peter keinen Kampfbericht geschickt hat, reiche ich enetuell noch nach. Auf jeden Fall startete die erste Mannschaft erfolgreich in die Saison.

2. Mannschaft: Unsere zweite Mannschaft begann als frischgebackener Aufsteiger auswärts bei Kreisligaabsteiger Trostberg 2. Beide Mannschaften traten nicht mit Bestbesetzung an, wir konnten keinen der Spitzenspieler bekommen und absolvierten den Kampf mit der Mannschaft, die letztes Jahr den Aufstieg schaffte, einzige Ausnahme: Damjan Katic spielte nicht.

Wir gingen mit der Aufstellung Kratschmer, Pöllner, Ma. Mörwald, Vogl, Klemm, Bieniok, Frank und Mörwald Mi. in den Kampf. Nach etwa einer Stunde endete die Partie Roland Frank gegen Jörg Voggenthaler (1559) remis. Kurze Zeit später verlor Miriam auf Brett 8 gegen Sergej Tag (1485), alles andere als ein angenehmer Gegner für den Einstand in der Klasse A. Über den Kampfverlauf dort weiß ich nichts, dürfte aber eindeutig gewesen sein.

Fast im selben Augenblick bot mir mein Gegner auf Brett 2, Sven Steinberg (1846) remis an, was ich annahm, mit Schwarz ein remis gegen einen stärkeren war mir ganz recht, die Stellung war auch ausgeglichen. 2:1 für Trostberg. Franz Klemm auf Brett 4 stand gegen Josef Herrmann (1601) überlegen, machte dann aber einen Zug mit seiner Dame, den er zwar für stark hielt, in Wahrheit aber nur den Damentausch "erzwang", was Franz natürlich nicht in die Karten spielte, in einem Turmendspiel einigte man sich auf remis. Auf Brett 3 hatte Magdalena den neben meinem Gegner nominell stärksten Trostberger Fritz Huber (1829) und kämpfte aufopferungsvoll um etwas Zählbares. Im späten Mittelspiel hatte Fritz 3 Bauern für eine Figur und es war abzusehen, dass die Bauern stärker sind, die Figur musste Magdalena dann gegen 2 Bauern wieder hergeben, doch ein gefährlicher Freibauer blieb auf dem Brett.

Der ging zwar nicht rein, aber dafür wurden alle Figuren getauscht, so dass ein Bauernendspiel a,b,c,g-Bauer gegen a,b,c,c-Bauer blieb, das auf Grund des verdoppelten C-Bauern (der ja keinen Freibauern bilden kann!) und des entfernten g-Bauern dann klar verloren war. Nun hatte Trostberg bereits 3,5 Punkte und wir brauchten schon ein halbes Wunder, um noch zählbares mitzunehmen.

Eine undurchsichtige Partie mit Dame, Turm und ungleichen Läufern hatte unser Spitzenbrett Ernst Kratschmer gegen Lukas Knorr (1706) auf dem Brett, letztendlich konnte er diese Partie gewinnen und uns Hoffnung zurückgeben. Eine einmal mehr undurchsichtige Partie lieferte Klaus Vogl gegen Konrad Maier (1670), man konnte wirklich nicht sagen, wer da besser stand. Durch sehr viel Kampfgeist verblieb Klaus dann mit einem Mehrturm, und nachdem er das Gegenspiel mit 2 Freibauern abgewehrt hatte und schon selbst mit einem auf der vorletztem stand, erkannte sein Gegner die Aussichtslosigkeit und gab auf.

Wieder im Geschäft, nun lag es an Brett 6, wie der Kampf ausgehen würde. Da stand Alfred Bieniok allerdings in einem schlechten Damenendspiel da und machte noch einen pseudoaktiven Königszug, der dann verlor. Am Ende gewann also Trostber mit 4,5/3,5. Etwas schade, aber nominell war der Gegner stärker, so dass es vom Ergebnis doch passt, in zwei Wochen geht es zu Hause gegen Traunstein 2 weiter.

Die dritte Mannschaft hatte mit den SF Rosenheim 2 Kanonenfutter zu Gast und gewann mit der Aufstellung Krause, Stronk, Nefzger, Zimmermann, Heudecker und Scheuerl wie letztes Jahr mit 6:0, also der erwartet klare Sieg, dazu herzliche Gratulation.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Auftaktergebnisse für den SK Freilassing befriedigend waren.

 
 
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