Mannschaftsmeisterschaft Spieltag 7 Bezirksliga und B-Klasse, Spieltag 8 A-Klasse

21.02.2016

Hallo Leute, die erste Mannschaft hatte heute in Wolfratshausen zu bestehen, und der Name war ja bekannt, gab es letztes Jahr doch eine schlimme Heimniederlage.

Hallo Leute,

die erste Mannschaft hatte heute in Wolfratshausen zu bestehen, und der Name war ja bekannt, gab es letztes Jahr doch eine schlimme Heimniederlage. Das sollte heute besser werden. Folgende Mannschaft war heute an Bord: Alman Durakovic (w), Bernhard Besner (s), Hermann Hamberger (w), Arthur Hinteregger (s), Michi Herrmann (w), Peter Donegani (s), Manfred Fuchs (w), und Lukas Prüll (s).

Den ersten Punkt konnte Freilassing gleich zu Beginn verbuchen, denn Wolfratshausen war nur zu siebt, Bernie hatte keinen Gegner, da dieser kurzfristig erkrankt war und nicht antreten konnte. Peter Donegani wickelte alsbald in eine Remisvariante ab, das Angebot von Michael Humburg (1846) nahm er an. Hermann Hamberger kam gegen Reinhold Pohle (1942) in einer seltenen Eröffnung rasch in Vorteil, gewann Dame für Turm und spielte den Sieg sicher nach Hause.

Lukas Prüll erreichte gegen Renato Wittstadt (1887) eine vorteilhafte Stellung, eine Qualität für einen Bauern, aber alles auf einem Flügel, was die Verteidigung erheblich begünstigt. Lukas sah keinen Gewinnweg und gab die Partie remis, was 3:1 bedeutete. Alman stelle gegen Stefan Bocksberger (2226) unnötig eine Figur ein und verlor, während Arhtur Hinteregger lange Zeit nach dem entscheidenden Schlag gegen Robert Bader (1935) suchte und ihn schließlich fand. Ein halber Punkt dürfte doch wohl noch zu holen sein? Vielleicht bei Manfred Fuchs? Er griff gegen Hans-Georg Uffelmann (1934) an, dieser parierte alle Drohungen und provozierte ein Figurenopfer von Manfred, das nicht durchschlug. Trotz fatasievollen Fortsetzung musste er aufgeben.

Nun also Michael Herrmann, der aber mit einem Bauern weniger in einem Damenendspiel gegen Mathias Schmidt (1919) um den so dringend benötigten halben Punkt kämpfte. Sein Gegner entschloss sich einen zweiten Bauern zu schnappen... und damit war der halbe Punkt auch schon da, denn Michi hatte ein zwingendes Dauerschach! Knapper Sieg gegen 7 Wolfratshausener. 

Damit blieb Freilassing dem Tabellenführer Gröbenzell, der sein Heimspiel gegen Pang mit 5:3 gewann, punktgleich, aber schon mit der deutlich besseren Brettpunktwertung auf Platz 2. Auch Ebersberg gewann. Im Showdown in drei Wochen im Vereinsheim Badylon muss also ein Sieg her, um den Aufstieg aus eigener Kraft schaffen zu können. Hier wird Peter bestrebt sein, das beste aufzubieten, das irgend geht. Herzlichen Glückwunsch zum Sieg!

Unsere zweite Mannschaft hatte nach dem Sieg in Dorfen vor 2 Wochen heute ein Heimspiel gegen Taufkirchen, es war lange Zeit nicht klar, mit welcher Aufstellung unsere Mannschaft denn spielen würde, sicher war, dass weder Magdalena und Miriam Mörwald noch Damjan Katic spielt. 8 Mann sollten es dann aber doch werden nachdem wir schon in Dorfen einer weniger waren, und so wurde Franz Nefzger von Alfred Bieniok überredet in der zweiten gegen seinen Heimatverein SC Taufkirchen zu spielen.

Wir traten in folgender Aufstellung an: Viktor Loreth (s), Ernst Kratschmer (w), Florian Pöllner (s), Klaus Vogl (w), Franz Klemm (s), Alfred Bieniok (w), Roland Frank (s), und Franz Nefzger (w). In dieser Liga darf keiner unterschätzt werden. Nach etwa 90 Minuten war auch schon die erste Partie fertig: Roland Frank hatte gegen Florian Hauer (1508) eine scharfe Partie wo beide Seiten auf Angriff spielten, sein Gegner war ein Tempo voraus und setzte Roland matt. Kein guter Einstand. Gleich danach war auch Viktors Partie gegen Andreas vom Hofe (1780) zu Ende, als Viktor das Remisangebot seines Gegners annahm, wohl zu Recht, denn das Verlustrisiko wäre im Fall des Weiterspiels auf Risiko wohl größer gewesen als die Gewinnchancen.

Klaus Vogl gewann in der Partie gegen Barbara Borries (1705) den a7-Bauern, von dem nicht klar war, ob er zu nehmen ist oder nicht. Klaus aktivierte seine Figuren, tauschte ein paar Figuren ab, darunter die Damen, und letztlich war es genau der gewonnene Randbauer, der Klaus einen a-Freibauern bescherte, der unbefangen bis zur Dame marschiert wäre, wenn Barbara nicht vorher aufgegeben hätte. Franz Nefzger hatte gegen Johannes Bauer (1466) bald ein ausgeglichenes Endspiel auf dem Brett, und nachdem er auf Grund der Mannschaftssituation das erste Remisangebot noch ausgeschlagen hatte, gab er doch remis, da sein Gegner auf seine letzte Falle richtig reagiert hatte, wodurch das Endspiel dann remis war. Nach zwei Schwarzsiegen in Folge zeigte Franz Klemm gegen Hubert Forster (1614) erneut eine starke Leistung.

War der Sieg gegen Dorfen noch als sehr glücklich einzuzschätzen, so war dieser hier sauber herausgespielt, was uns ein 3:2 brachte. Doch zwei der verbliebenen Partien standen auf Verlust. Ich hatte mit Georg Aigner (1810) den nominell stärksten Gegner am Brett, und er spielte auch stark, zwang mich in eine scharfe, unbekannte Stellung irgendeines Franzosen, was mir wieder einmal sehr viel Zeit kostete, zum Schluss fand er in einem Endspiel Dame + Springer gegen Dame + Springer die besten Züge, mit den Mattdrohungen war dann nicht mehr alles zu parieren, da selbst ein Damentausch hoffnungslose gewesen wäre, ich verlor. Alfred verlor, obwohl sein Gegner Herbert Oberhofer (1562) nicht sonderlich aktiv spielte, am Ende eine Figur. Er bekam zwar 2 Freibauern dafür und sein Gegner hatte nur noch einen Bauern, dieser sammelte aber alle Bauern ein und gewann mit der Mehrfigur, 3:4!

Nun musste Ernst Kratschmer also gegen Peter Eberlins (1685) gewinnen, um noch ein Mannschaftsremis zu schaffen. Sein Gegner hatte schon remis angeboten, denn objektiv gesehen war das Endspiel trotz zweier Mehrbauern totremis, denn es waren ungleiche Läufer und die Bauern waren blockiert. Es kam wie es kommen musste, Ernst musste remis geben. Wir hatten den Kampf also mit 3,5 / 4,5 verloren. Nach vorne geht nun nichts mehr.

Die Spitzenbegegnung zwischen Altötting und Bruckmühl ging 4:4 aus, so dass in drei Wochen der Tabellenführer auf uns wartet. Wir sind genau in der Mitte, müssen aber noch mindestens einen Kampf gewinnen, um sicher nicht abzusteigen. Vielleicht kriegen wir mal eine gute Aufstellung hin.

Die dritte Mannschaft hatte heute ihren Saisonabschluss in Rosenheim gegen die Schachfreunde Rosenheim. Es war wie in der zweiten lange nicht klar, wer spielt, am Freitag hat sich der gelegentlich im Klub auftauchende Leo Maximov bereit erklärt zu spielen, der auch sofort nachnominiert wurde. Mit Helmut Krause (w), Klaus Stronk (s), Marianne Zimmermann (w), Dieter Heudecker (s), Thomas Pausch (w) und eben Leo Maximov (s) traten sie gegen den leicht favorisierten Gegner aus Rosenheim an. Leo Maximov war in seiner ersten wirklich ernsten Partie gegen Wolfgang Geßner  auf verlorenem Posten, mit etwas Übung ist er in der nächsten Saison sicher eine Alternative. Marianne machte in ihrer Partie gegen Wolfgang Gerstel (1570) keinen Fehler in einer soliden Partie, ihr Gegner allerdings auch nicht! Remis das logische Ergebnis aus dieser Partie.

Dieter Heudecker hatte extra eine Einladung ausgeschlagen, um hier zu spielen, er trat gegen den Chef der SF Rosenheim Hans Kaiser (1364) in einer Angriffspartie antreten, in der Hans eine Figur opferte, um Dieters Rochadestellung zu zerstören. Dieter zeigte jedoch hohe Verteidigungskunst und konnte die Figuren des Gegners in die Flucht schlagen. Mit der Mehrfigur holte er nun zum Gegenschlag aus und gewann die Partie leicht, herzlichen Glückwunsch. Eine sichere Bank, wenn er gebraucht wird, ist Thomas Pausch, auch gegen Fredy Hanemann (1272) war das nicht anders. In einem echten Damengambit, in dem Thomas nicht auf Rückgewinn des Gambitbauern spielte, überspielte er seinen Gegner sehenswert und gewann.

Klaus Stronk spielte gegen Michael Brosig (1611) in einer französischen Partie, verlor früh einen Bauern, bekam ihn zwar zurück, stand aber schlechter, musste eine Figur geben. 2 Bauern reichten am Ende nicht als Kompension und er verlor. Helmut Krause, der gegen Sven Krupke (1840) am längsten kämpfte, lief die ganze Partie einem Bauern nach, den er früh verlor. Sein Gegner nutzte seinen Bauern optimal aus und gewann, was den knappen Sieg der Rosenheimer bedeutete.

Am Ende sprang Rang 5 heraus. Wenn man sich die Tabelle genauer betrachtet, sieht man, dass sie völlig linear ist: Meister mit 7 Siegen ist der SK Bruckmühl 3. Von unserer Seite herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg in die A-Klasse, die weiteren Mannschaften folgen im 2-Punkte-Abstand: Pang 3, SF Rosenheim 1, SC Prien 2, Freilassing 3, Bad Reichenhall 2, Hirschbichl und SF Rosenheim 2. Keiner hat gegen einen, der vor ihm landete, einen Punkt gemacht oder gegen einen hinteren einen abgegeben. Es war also die berechenbarste Liga die es nur geben kann. Freilassing selbst hätte diese Tabelle etwas durcheinanderwirbeln können, aber ok, die Saison ist damit für unsere dritte Mannschaft gelaufen. Danke an alle, die gespielt haben.

Die nächste Runde ist in 3 Wochen, betrifft nur noch die ersten 2 Mannschaften.

 
 
Schacheinzelmeisterschaft 2017 Inn-Chiemgau in Freilassing

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