Zweite Mannschaft gewinnt 5,5 / 2,5 gegen Kolmermoor

23.11.2016

Für die zweite Mannschaft stand gestern der Heimkampf gegen Kolbermoor an, auch hier war die Aufstellung lange nicht klar wegen einigen Absagen in der ersten.

Für die zweite Mannschaft stand gestern der Heimkampf gegen Kolbermoor an, auch hier war die Aufstellung lange nicht klar wegen einigen Absagen in der ersten. Mit Markus Zauchner (s), Ernst Kratschmer (w), Florian Pöllner (s), Damjan Katic (w), Alfred Bieniok (s), Franz Klemm (w), Helmut Krause (s) und Wolfgang Loreth (w) hatten wir dennoch eine schlagkräftige Truppe, wir waren allenfalls leichter Favorit, aber nicht viel, so stand ein spannender Kampf bevor.

Kein Land sah ich gegen Thomas Reimer (1990). War es letztes Jahr noch einigermaßen zäh, überspielte er mich diesmal schnell, nach 17 Zügen hatte ich nur noch die Wahl zwischen Figurenverlust oder Damenverlust für 2 Figuren. Beides erschien mir nicht mehr wert weiterzuspielen und ich gab deshalb auf. Thomas Loreth spielte gegen Peter Vorwerk (1518), gewann 2 Bauern und wickelte so ein ein gewonnenes Turmendspiel ab, 1:1. Einige andere von uns standen zu dem Zeitpunkt kritisch, doch das sollte bald ins Gegenteil umschlagen.

Keine Probleme hatte indes unser Debütant Helmut Krause gegen Evi Rummer (1524): 2 Bauern hatte er erobert, ließ keinen Gegendruck zu und spielte gekonnt und sehr sorgfältig den Punkt ein, indem er seinen Materialvorteil immer mehr vergrößerte. Evi schon Figur und 3 Bauern hinten,  lies es sich nicht nehmen von Helmut Matt gesetzt zu werden. Gut für uns, inzwischen - es war kurz vor der Zeitkontrolle - kippte auch die Partie Damjan Katic - Jonas Kramer (1739). Damjan stand schon ganz schlecht, wenn nicht gar auf Verlust, als sein Gegner einen Blockadezug übersah und die Partie auf einmal auf Damjans Seite schwenkte, seine Freibauern am Königsflügel waren schnell und kosteten Material, Damjan gewann.

Auch die Partie von Ernst Kratschmer gegen Werner Masching (1857) war turbulent. Zuerst konnte sein Gegner einen Freibauern auf der C-Linie bilden, während Ernst einen Doppelbauern im Zentrum hatte. Ernst musste etwas einfallen, wenn er hier noch was reißen wollte, und ihm fiel auch was ein, Königsangriff. Nach ein paar guten Zügen war die Drohung gegen h7 nicht mehr zu parieren. Ein weiterer Sieg war damit unter Dach und Fach. Alfred Bieniok musste lange Zeit Druck von Sebastian Schlosser (1626) gegen seinen unrochierten König aushalten. Am Ende überlebte jener jedoch und nahm kurz vor der Zeitkontrolle das Remisangebot seines Gegners an, was bereits den Mannschaftssieg für Freilassing bedeutete.

Auch auf Brett 1 hat sich eine lange unklare Lage inzwischen zu unseren Gunsten verändert. Markus Zauchner eroberte schließlich einen Bauern, Martin Rummer (1743) willigte unfreiwillig in Zeitnot in den Abtausch der Schwerfiguren ein, im Endspiel machten sich die besseren Figuren und die Mehrbauern von Markus bemerkbar. Die letzte Partie von Franz Klemm gegen Simon Holst (1523) entschied letzterer für sich, nachdem Franz zunächst gut aus seiner Lieblingseröffnung dem Königsgambit herausgekommen war, in den taktischen Verwicklungen unterlief ihm aber ein Rechenfehler, der ihm die Qualität und durch die Grundreihenschwäche auch noch eine Figur kostete. Er kämpfte aber auch mit einem satten Minusturm weiter. Am Ende musste der Gegner den Turm sogar wieder geben, er erhielt jedoch 2 Züge früher die Dame. Das Endspiel Bauer auf der vorletzten gegen Dame war für Franz verloren, da es ein b-Bauer war. Letztlich fand der Gegner doch den richtigen Weg, was ein 5,5 / 2,5 für uns bedeutete.

Der Kampf hätte auch ganz anders ausgehen können, so aber können wir uns einen weiteren Spieltag lang an der Spitze sonnen. Die anderen Ergebnisse lauteten so. Bruckmühl 2 verlor überraschend hoch gegen die Trostberger, nämlich mit 2:6. Taufkirchen schlug Ebersberg 3 mit 5:3, Ebersberg 2 fuhr gegen Bad Aibling einen knappen 4,5/3,5-Sieg ein. Einen Kantersieg schaffte indes der Dorfener Schachverein gegen Lohkirchen mit 6,5/1,5. In der Tabelle führt Freilassing, auch Dorfen und Ebersberg 2 sind noch ohne Makel, dahinter kommt ein ganzer Schwarm mit 2 Punkten: Trostberg, Ebersberg 3, Taufkirchen, Kolbermoor. Bad Aibling, Bruckmühl und Lohkirchen sind noch punktelos.

 
 
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