Zweite Mannschaft verliert unglücklich mit 3,5 / 4,5 gegen Ebersberg

21.03.2017

Im schönen Rathaussaal zu Freilassing spielte unsere zweite Mannschaft zusammen mit der ersten Mannschaft. Für die zweite Mannschaft ging es darum, sich mit einem Sieg gegen den Tabellenzweiten noch in eine Aufstiegsperspektive zu bringen. Es fehlte unter anderem Damjan Katic, aber mit Heinz Kratschmer (s), Ernst Kraschmer (w), Magdalena Mörwald (s), Florian Pöllner (w), Alfred Bieniok (s), Franz Klemm (w), Klaus Vogl (s) und Thomas Loreth (w). Es zeigte sich, dass Magdalena leider keinen Gegner haben würde, da Sebastian Haselsperger (1851) nicht angereist war. Schade für sie, aber gut für uns, denn nach einer Stunde durfte Magdalena die Uhr abstellen zu Gunsten eines kampflosen Punktes für Freilassing. Das ließ sich doch gut an, zumal der ein oder andere von uns gut aus der Eröffnung herausgekommen war.

Doch mischten sich bald die ersten Ungenauigkeiten ein. Doch zunächst erzielte Heinz Kratschmer gegen Jan Block (1956) soliden Ausgleich, mehr jedoch nicht, daher einigte man sich auf remis. Thomas Loreth erreichte gegen Gerhard Grundhammer (1615) ebenfalls ein remis. Dann sollten die Weichen für den Kampf gegen uns gestellt werden. Ich stand gegen Wolfgang Heyartz (1770), nachdem ich wieder nichts aus der Eröffnung herausgeholt hatte, eigentlich ganz gut mit gedecktem Freibauern am Damenflügel.

Um den 25. Zug herum hatten wir beide kaum noch Zeit und ich musste ein paar schnelle Züge machen, und promt übersah ich einen stillen Abzug, der unweigerlich zur Zertrümmerung meiner Bauernstruktur führte, das schlimme dabei war, dass ich keinen Rückzug für meinen Springer a6 hatte. Un mein ganzer Damenflügel fiel dem zu Opfer, als ich dann noch die Dame für Turm und Springer geben musste war die Messe gelesen. In Freilassing will mir heuer einfach nichts gelingen. Nicht besser erging es Franz Klemm gegen Christoph Keil (1710).

Er stand eigentlich ganz gut mit gewisser Perspektive am Königsflügel, als er die Partie am Ende doch verlor. Als Ernst Kraschmer sein Damenendspiel gegen Johannes Einzinger (1832) auch nicht mehr halten konnte hatte sich der Kampf endgültig gewendet. Dazu passend auch die Partie von Alfred Bieniok gegen Gino Haußmann (1773). Hier gelang es Alfred schon sehr früh, einen Läufer des Gegners einzusperren. Doch wohin mit dem König? Alfred musste an den luftigen Damenflügel, wo Weiß gewissen Druck darauf ausüben konnte, doch dieser wäre nicht ausreichend gewesen, wenn Alfred nicht durch einen Fehler die Figur wieder verloren hätte.

Am Ende hatte Alfred Turm, Leichtfigur und einen gefährlichen Freibauern für die Dame, doch an Gewinn war nicht zu denken. Weiß indes war mit dem Remis natürlich einverstanden weil es den Mannschaftssieg unter Dach und Fach brachte. Der einzige Sieg an diesem Tag sollte Klaus Vogl in der längsten Partie des Tages holen, und zwar gegen Karl-Heinz Hartmann (1756). Er hatte die Komplikationen des Mittelspiels gut überstanden und eine Qualität mehr behalten im Gegenzug zu einem Bauern. Klaus hatte 2 verbundene Freibauern im Zentrum. Einer von Ihnen wäre durchgekommen, also gab der Gegner auf.

Eine ziemlich ärgerliche Niederlage gegen 7 Ebersberger, denn der Sieg war locker drin. statt punktgleich beträgt der Abstand nun 4 Punkte. Kolbermoor gewann gegen Bruckmühl mit 4,5 / 3,5 und entledigte sich aller Abstiegssorgen. Ebersberg 3 kam gegen Bad Aibling mit 1,5 / 6,5 unter die Räder und fiel auf Platz 8 zurück. Trostberg schlägt Schlusslicht Lohkirchen mit 5:3. Taufkirchen trotzte Tabellenführer Dorfen im (geografischen) Nachbarschaftsduell ein 4:4 ab. Die Tabelle zeigt, dass Dorfen auf Grund ihrer ausgezeichneten Brettpunktebilanz wohl schon durch ist. Ebersberg reicht ein 4:4 in Bruckmühl ebenfalls. Dorfen und Ebersberg sind ebenfalls beide durch, wenn sie am letzten Spieltag gegeneinander 4:4 spielen. Sprich unsere einzige Minichance ist ei Sieg in Dorfen, eine Niederlage von Ebersberg 2 in Bruckmühl, ein Sieg gegen Lohkirchen und das richtige Ergebnis in Ebersberg - Dorfen (wohl ein Sieg Dorfens). Höher als 1 % ist das alles nicht mehr, was aber an der guten Saison trotzdem nichts ändert. Hoffentlich bringen wir eine gute Aufstellung zusammen.

Noch ein Wort zur Organisation: es hat alles wunderbar geklappt im Rathaussaal, und nach Meinung einiger Gäste kann das durchaus öfter mal hier stattfinden. Naja, wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen, war schon den Saal mal zu haben! danke Klaus Stronk für deine guten Beziehungen zur Stadt Freilassing! Und vielen Dank an Alfred Bieniok, der zusammen mit mir die meiste Arbeit gehabt hat, wir sind ein gutes Team!

 
 
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