Erste Mannschaft unterliegt in Moosburg mit 3:5

21.11.2016

Gestern stand die Begegnung in Moosburg an. Moosburg war ja nebst Gröbelzell die einzige Mannschaft, die gegen Freilassing Punkte ergattern konnte.

Gestern stand die Begegnung in Moosburg an. Moosburg war ja nebst Gröbelzell die einzige Mannschaft, die gegen Freilassing Punkte ergattern konnte. Problem war lange Zei die Aufstellung, so fielen etwa Alman Durakovic, Bernhard Besner und Heinz Peterwagner aus, Zoran Velickovic erschien mehr als fraglich.

Es war sogar ein Einsatz von mir geplant, als Zoran doch zusagte und ich verzichtete. Herbert Pronold hatte auch ganz überraschend zugesagt und somit 8 Mann komplettiert. Mit der Aufstellung Zoran Velickovic (w), Emanuel Frank (s), Hermann Hamberger (w), Arthur Hinteregger (s), Peter Donegani (w), Michi Herrmann (s), Lukas Prüll (w) und Herbert Pronold (s) war Freilassing von der Aufstellung her zu favorisieren.

Es begann recht gut, keine Entscheidungen, aber viele gute Stellungen. Als erstes war Michi Herrmann gegen Mathias Schwenck (1917) fertig, er erreichte in einer soliden Positionspartie Ausgleich und remis. So um die vierte Stunde herum sollte dann der Holzwurm in die Freilassinger Stellungen einziehen. Hermann Hamberger hatte nicht richtig in die Partie gegen Lutz Theumer (2009) gefunden und verlor folgerichtig seine Partie. Lukas Prüll hatte sich gegen Hubert Reith (1821) eine Mehrqualität erspielt, lehnte ein Remisangebot seines Gegners ab und verlor am Ende noch durch einen Rechenfehler. Auch Arthur Hinteregger verlor seine Partie gegen Almir Azemovic (1950) einzügig.

Peter Donegani hatte im Schotten Vorteil gegen Dominik Semmler (1887) und spielte folgerichtig auf Gewinn. Plötzlich sah er eine Matta Morgana und jagte einem Irrlicht nach, dadurch verlor er einen Bauern, der die Niederlage für Peter besiegeln sollte. So kippten 3 Partien praktisch zeitgleich und der Kampf war schon nach 5 Partien mit 0,5/4,5 für Freilassing verloren, nun lag es an den anderen, die Niederlage in Grenzen zu halten. Zoran Velickovic spielte gegen seinen Gegner Alfred Wimmer (2017) seine Hartnäckigkeit aus, um ganz zum Schluss den entscheidenden Schlag zu setzen und die Partie für sich zu entscheiden. Auch Emanuel Frank gelang ein schöner Sieg gegen Benedikt Goderbauer (1977) in einem packenden Damenendspiel. Er ist eben in seinem Element, wenn die Stellung genügend Schärfe besitzt.

Bleibt noch die Partie Herbert Pronold gegen Jonas Zsolt (ohne Zahl, laut Mannschaftsführer Moosburgs aber über 2000). Hier machte der Ungar Druck auf allen Flügeln und im Zentrum, während Herbert eine passtive aber feste Stellung verteidigen musste, doch egal was der Ungar auch versuchte, ihm gelangen keine Fortschritte und er gab das remis. 5:3 für Moosburg am Ende, doch auf Grund der Pannen (4 x Holzwurm!) hätte der Kampf genauso gut 6:2 für Freilassing heißen können. So aber bleibt er ernüchtende Beigeschmack eines Kampfes mit verpassten Chancen - und einem weiten Heimfahrtsweg. Und natürlich mit dem Vorhaben, es in 2 Wochen beim Heimspiel gegen den MTV Ingolstadt besser zu machen.

Der Moosburger Sieg war tatsächlich der höchste an diesem Spieltag, alle anderen Kämpfe waren ganz eng. Wolfratshausen setzte sich gegen Traunstein / Traunreut mit 4,5/3,5 durch. Ebersberg gewann mit ebendiesem Ergebnis gegen Starnberg. Auch mit diesem Ergebnis unterlag der SC Waldkraiburg Pang Rosenheim. Fürstenfeldbruck und der MTV Ingolstadt trennten sich 4:4. In der Tabelle führen die verlustpunktfreien Ebersberger einen halben Brettpunkt vor Moosburg, dahinter Ingolstadt mit 3 Punkten. Freilassing liegt nun mit ausgeglichener Bilanz zusammen mit Starnberg und Wolfratshausen auf Platz 4, dahinter punktgleich der Schachklub Pang Rosenheim, Fürstenfeldbruck hat einen Punkt, während Traunstein und Waldkraiburg noch punktelos sind.

 
 
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